TU Dortmund

Die Professur für Internationale Bildungskooperation, Berufs- und Betriebspädagogik vertritt in national und international ausgerichteten Forschungsprojekten eine partizipative, handlungs- und gestaltungsorientierte Berufsbildungsforschung, die u.a. auf eine nachhaltige Implementierung systemrelevanter Innovationen gerichtet ist. In diesem Kontext ist der Lehrstuhl mit der Erforschung und Entwicklung arbeitsprozessorientierter und -integrierter Lernarrangements in der Berufsschule und im Betrieb befasst, in denen sich eine individuelle Kompetenzentwicklung in der Verbindung aus prozessualem Erfahrungslernen und gezielten Wissensinputs vollzieht. Die Homepage des Lehrstuhls bietet eine detaillierte Vorstellung.


Im Vorhaben SBBP verantwortet die Professur die zugehörige wissenschaftliche Studie. Dazu gehört die Planung, Durchführung und Auswertung der qualitativen und quantitativen Erhebungen bei den Akteuren der beruflichen Bildung in Polen, bspw. aus dem Bereich der Bildungspolitik, aus Betrieben (Ausbilderpersonal, Auszubildende), aus berufsbildenden Schulen (Leiter/innen, Lehrkräfte, Schüler/innen), von den Sozialpartnern (Gewerkschaften), von Interessenverbänden (Kammern, Sektoralräte) und aus dem Bereich der Wissenschaft (Hochschulen und Institute). Im Mittelpunkt der empirischen Forschung stehen die Erfassung der Berufsbildungsbedarfe und zentraler Faktoren für die Stärkung dualer Berufsbildungsansätze, aber auch die Besonderheiten und Stärken des polnischen Berufsbildungssystems.